Paarung, sowie Inkubation und Meldepflicht!

1. Paarung:
Die Hauptpaarungzeiten sind bei allen Europäischen Landschildkröten, der Frühling und der Spätsommer, sowie der Herbst.


 

 

2. Eiablage:
Hier sieht man ein Bild während der Eiablage.
Alles ist ausführlich in unserem Buch beschrieben.
 
 

3. Bergung der Eier und Überführung in den Inkubator:
Nun ist es Zeit, die Eier sehr vorsichtig auszugraben und in den Brutapparat zu überführen.

 

 
 
4. Inkubation
Wir benutzen diese Reptilieninkubatoren 
Jäger Kunstglucke FB 50
 
 
Zeitigt man die Gelege bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70% bis 85% und einer Temperatur von 33°C bis max. 34°C so erhält man überwiegend weibliche Tiere. Bei der naturnahen Brutmethode ist die Luftfeuchtigkeit eigentlich vollig egal.
Da das Geschlecht sowieso in den ersten 25 Tagen geprägt ist, kann man danach einer Nachtabsenkung durchführen.
 
 
5. Melde- und Kennzeichnungspflicht
 
Alle europäischen Landschildkröten (außer Agrionemys spec.) fallen unter das Washingtoner Artenschutzabkommen, Anhang A und gehören damit zu den stark gefährdeten, bzw. vom Aussterben bedrohten Tierarten.
Es besteht daher für alle Testudo-Arten eine Meldepflicht. Jedes gehaltene Tier, muß der zuständigen Behörde gemeldet werden. Ebenso muß jede Nachzucht, aber auch jede Abgabe, oder der Tod von Tieren gemeldet werden.

6. Fotodokumentation

Seit 01.01.2001 muß zu jedem Tier, das weitergegeben wird, eine Fotodokumentation angefertigt werden.
Je nach Bundesland, muß die Fotodokumenation in regelmäßigen Abständen erneuert werden, bei Jungtieren meist 1x jährlich, bei adulten Tieren alle 5 Jahre.

Für diee Beantragung der Cites- Papiere im Saarland, anbei der Link
Dort müssen auch erworbene Tiere angemeldet werden!
Allerdings wird die Cites, nur für Nachzuchten benötigt, die verkauft, oder weitergegeben werden. Behält man die Tiere selbst, genügt eine Anmeldung.

8. Tiere ohne Papiere

Ab und zu kommt man an Tiere, die aus Unwissenheit vom Vorbesitzer weder gemeldet sind, noch irgendwelche Papiere haben. Oft sind diese Tiere, aber schon jahrzehntelang in Deutschland. Oft genügt eine schriftliche Bestätigung der Vorbesitzer, daß das Tier seit 19XX in seinem Besitz war, wenn das Tier vor 1984 bereits in Deutschland war. Die Tiere werden dann gemeldet und dürfen dann nicht weiterverkauft werden. Sie erhalten in der Regel, auch keine Cites Papiere, lediglich eine Bescheinigung, für die Aufenthaltsgenehmigung. Nur mit einer Schenkungsurkunde darf man die Tiere abgeben.

 

Fotodokumentation

Hier das Format für die Fotounterlage, das bei vielen Behörden Vorschrift ist.

Karo.pdf    3.3 K





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